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DEIN ERFOLGSREZEPT FÜR 2024 (Teil 5): Werde erfolgreich mit Deinem eigenen Führungsstil!

Begleitbild zum Leadership Insights Blogbeitrag: DEIN ERFOLGSREZEPT FÜR 2024 (Teil 5): Werde erfolgreich mit Deinem eigenen Stil!
4 Minuten Lesezeit

Herzlich willkommen

zum letzten Teil unserer Serie!

In den vorangegangenen Teilen ging es um die Umsetzung guter Vorsätze, die Dich und Deine Mitarbeiter glücklicher & produktiver machen.

In den letzten Wochen haben wir 4 außerordentlich erfolgreiche Führungspersonen und deren Mindset kennengelernt.

Die Links zu den vorangegangenen Artikeln findest Du weiter unten.

Heute geht es darum, wie Du aus dem Beispiel anderer lernen kannst und trotzdem Deinen eigenen Führungsstil entwickelst. Und wie Dein Unternehmen von verschiedenen Führungskulturen und Perspektiven profitieren kann.

Unser Beispiel dazu ist heute Angela Ahrendts, die bei Apple weltweit die Retail- und Onlinestores leitete und dort die Kundenerfahrung optimierte. Ihr vielleicht bekanntester Karriereschritt vor Apple war ihre Zeit als CEO von Burberry. Von 2006 bis 2014 leitete sie das britische Luxusmodeunternehmen und trug maßgeblich dazu bei, die Marke zu revitalisieren. Unter ihrer Führung wurde Burberry zu einer digitalen Vorreiterin in der Modebranche.

Bei Apple bewahrte und entwickelte sie Ihren eigenen Führungsstil, trotz des starken Einflusses von Steve Jobs. Heute ist sie im Beratungssektor für Leadership im Einzelhandel tätig.

Beide, Ahrendts und Jobs sind auf ihre eigene Weise herausragende Führungspersönlichkeiten, die ihre Spuren in der Geschäftswelt hinterlassen haben und es im Falle von Angela noch tun.

Trotz einiger Gemeinsamkeiten gibt es markante Unterschiede in ihrem Führungsstil:

Kollaborative Führung vs. Visionärer Ansatz

Steve Jobs war bekannt für seine visionären Produkte wie das iPhone und den Macintosh. Ein Beispiel, das wir alle kennen ist die Einführung des iPod, der die Musikindustrie revolutionierte.

Angela Ahrendts hingegen setzt auf Teamarbeit und Kollaboration. Unter ihrer Leitung wurden Mitarbeiter dazu angehalten, ergänzende Ideen und Technologien zu erforschen.

Sie setzte sich sogar gegen die Meinung von Steve Jobs durch und führte den Streamingdienst Apple Music ein, was auf dem Erfolg des iPods aufbaute und so die Einnahmen des Unternehmens maßgeblich steigerte.

Kundenfokussierung und Einzelhandel

Steve Jobs: Jobs betonte die Bedeutung von großartigen Produkten und setzte weniger auf physische Kauferlebnisse. Sein Schwerpunkt der Gestaltung der Apple Stores war die Integration von Technologie.

Angela Ahrendts: Während ihrer Zeit bei Apple transformierte Ahrendts die Apple Stores zu Orten der Gemeinschaft und Innovation. Ein konkretes Beispiel ist die Einführung von „Today at Apple“ – kostenlosen Workshops und Events in den Apple Stores zur Förderung der Kreativität und des Austauschs.

Mitarbeiterentwicklung und -empowerment

Steve Jobs: Jobs trieb seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen an und betonte Perfektion und Innovation. Zum Beispiel die Entwicklung des ersten iPhones, das eine Revolution im Bereich der Mobiltechnologie auslöste.

Angela Ahrendts: Ahrendts setzt auf individuelle Mitarbeiterentwicklung. Sie führte erfolgreich ein Schulungsprogramm ein, um Store-Mitarbeiter zu echten Botschaftern der Marke zu machen. Und steigerte so den Umsatz pro Mitarbeiter erheblich.

Umgang mit Verantwortung in Krisenzeiten

Steve Jobs: Jobs übernahm in schwierigen Zeiten persönlich Verantwortung und führte Apple durch herausfordernde Phasen wie die Neuausrichtung nach seiner Rückkehr ins Unternehmen durch starke Präsenz und Charisma.

Angela Ahrendts: Ahrendts betonte in Krisenzeiten die Bedeutung von Teamarbeit und Zusammenarbeit. Ein Beispiel ist ihre Rolle bei Apple während der Markteinführung des iPhone X, als sie verschiedene Abteilungen und Teams aktiv an der Bewältigung von Lieferengpässen arbeiten ließ.

Beide Führungspersönlichkeiten haben auf ihre Weise beeindruckende Erfolge erzielt, wobei Jobs‘ Erbe in innovativen Technologien und Ahrendts‘ Beitrag zur Transformation der Kundenorientierung & Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen hervorsticht. Ihre unterschiedlichen Ansätze spiegeln die Vielfalt erfolgreicher eigener Führungsansätze in der Geschäftswelt wider.

Wie entwickelst Du nun Deinen eigenen Ansatz!?

Das ist eigentlich ganz einfach, aber nicht unbedingt leicht…

Training ist, wie so oft, der Schlüssel!

Eine Technik, die wir Modeling nennen, kann Dir dabei helfen:

  • Schritt 1: Zielsetzung und Auswahl des Vorbilds
    Definiere klar, welche spezifischen Eigenschaften Du von Deinem Vorbild übernehmen möchtest und evtl. auch welche nicht.
  • Schritt 2: Forschung und Beobachtung
    Studiere gründlich das Verhalten Deines Vorbilds durch Bücher, Interviews und Beobachtungen.
  • Schritt 3: Identifizierung von Denkmustern
    Analysiere die Denkmuster Deines Vorbilds, um die zugrunde liegenden Überzeugungen zu verstehen.
  • Schritt 4: Reproduktion von Verhalten und Denkmustern
    Experimentiere mit der Umsetzung identifizierter Denk- und Verhaltensmuster in Deinem eigenen Leben.

Du könntest z.B. lernen wollen, wie Du in Verhandlungen mehr für Dich herausholst. Dazu könntest Du das Verhandlungsverhalten eines erfolgreichen Anwalts oder Geschäftsführers studieren. Im Idealfall kennst Du jemanden persönlich und kannst gezielte Fragen stellen… Das kann aber auch ein fiktiver Charakter sein, wenn dieser gut geschrieben ist. Denn auch Serienschöpfer und Buchautoren bedienen sich für die Schaffung ihrer Charaktere in der menschlichen Psychologie und haben ein oder mehrere Rolemodels aus der Realität.

Beobachte, wie diese Person klare Ziele setzt, ihre Argumente nachdrücklich präsentiert und nicht mehr von ihrer Position abweicht als nötig. Überlege Dir, wie die Person denken muss, um zu handeln, wie sie es tut. Und achte nicht nur auf die Worte! Mindestens genauso wichtig sind Körperhaltung, Gestik und Tonalität.

In Deinen eigenen Verhandlungen könntest Du dann gezielt ähnliche Denk- und Verhaltensmuster anwenden, um Deine Standhaftigkeit & Eloquenz zu stärken.

Wichtig!!! Nicht aufgeben, wenn es anfangs irgendwo nicht ganz rund läuft!

Evtl. hast Du einfach eine Kleinigkeit übersehen. Einfach nochmal zurück ans Reißbrett.

Willst Du einen konkreten Ansatzpunkt und kannst ihn nicht so richtig greifen!? Hast Du keine geeigneten Rolemodels in Deinem Umfeld!? Oder willst Du Deine bisherigen Erfolgsstrategien einfach noch etwas verfeinern!? Dann kannst Du Dir z.B. mehr Ideen und praxiserprobte Strategien direkt in unserem Mentoring holen.

Viel Erfolg und bis bald

 

Alexandra & Marc

 


 

Hier findest Du Dein Erfolgsrezept

  • Teil 1 – Glückliche Mitarbeiter & Beste Zielerreichung
  • Teil 2 – eigene Klarheit & transparente Kommunikation
  • Teil 3 – Kreativität steigern durch individuelle Verantwortung
  • Teil 4 – Lebe vor, was Du von Deinen Mitarbeitern erwartest!
Foto von ichwillfuehren.de Autor Marc Mütz

Marc

Experte für resiliente Persönlichkeitsentwicklung und nachhaltige Prozessoptimierung

Resilienzberater, Agile Coach und Autor

12 Jahre beratender Verkauf

8 Jahre Trainer für emotionales Lernen und lösungsorientierte Gesprächsführung

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